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Leistungsfeld

Leistung entsteht dort, wo der Prozess läuft.

Wir bei Röhrig Industrie Consulting analysieren Prozesse an der Stelle der Wertschöpfung — in Fertigung, Logistik, Arbeitsvorbereitung und Auftragsabwicklung. Wir senken Reibungsverluste, schaffen verbindliche Standards und verankern Steuerungssysteme, die nach dem Mandat weiterlaufen.

Schema eines Wertstroms: schwankende Ist-Linie über einem standardisierten Soll-Fluss mit vier Stationen.
Vom Ist zum Standard.Oben der reale Verlauf mit seinen Schwankungen, unten der standardisierte Fluss über vier Stationen. Dazwischen liegt die Arbeit: analysieren, standardisieren, steuern, verbessern.

Leistungsumfang

  • Wertstrom- und Prozessanalyse in Produktion, Logistik und Administration
  • Engpass-, Rüstzeit- und Durchlaufzeitoptimierung
  • Lean Management und Standardisierung von Abläufen
  • Shopfloor-Management und tägliche Steuerungsroutinen
  • KPI- und Kennzahlensysteme von der Geschäftsführung bis zur Linie
  • Material-, Ausschuss- und Qualitätskostenprogramme
  • Bestands- und Kapitalbindungsmanagement
  • Organisationsentwicklung: Rollen, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten
  • Befähigung der Führungskräfte und Verankerung im Regelbetrieb

Gewachsene Prozesse sind selten falsch geplant. Sie sind über Jahre an Sonderfälle angepasst worden, bis Rüstzeiten, Nacharbeit und Abstimmungsschleifen zur Normalität geworden sind. Wir beginnen deshalb nicht mit einem Zielbild, sondern mit einer Aufnahme vor Ort — Wertstrom, Taktung, Engpass, Materialfluss und die Schnittstellen zwischen Vertrieb, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Instandhaltung. Daraus entsteht eine Hebelliste, bewertet in Euro statt in Reifegradpunkten: Durchlaufzeit und Termintreue, Materialeinsatz und Ausschuss, Bestände und Kapitalbindung.

Abgearbeitet wird in fester Reihenfolge: zuerst die Ursachen mit dem größten Ergebnisbeitrag, danach die Standardisierung, die den Effekt hält — definierte Abläufe, klare Rollen und ein Führungssystem, das Abweichungen am selben Tag sichtbar macht. Lean-Methoden sind Werkzeug, nicht Programmname. Jede Maßnahme erhält Zielgröße, Termin und Verantwortlichen und wird im Controlling gegen den Plan nachgehalten, damit die Wirkung auch nach der Mandatszeit stabil bleibt.

Typische Situationen

Produktivität und Durchlaufzeit
Die Auslastung ist hoch, die Termintreue trotzdem schwach. Engpassanalyse, Rüstzeitreduzierung und abgestimmte Taktung bringen Durchlaufzeit und Liefertreue zurück in einen planbaren Korridor.
Materialkosten und Qualität
Materialeinsatz, Nacharbeit und Qualitätskosten laufen über Plan, ohne dass die Verursacher benannt sind. Wir machen sie je Produktgruppe und Prozessschritt sichtbar und stellen die Ursachen gemeinsam mit der Linie ab.
Bestände und Kapitalbindung
Bestände binden Liquidität, ohne die Lieferfähigkeit zu sichern. Dispositionsregeln, Losgrößen, Wiederbeschaffungszeiten und Sicherheitsbestände werden neu eingestellt und im Reporting nachgehalten.
Steuerung ohne Wirkung
Kennzahlen sind vorhanden, führen aber zu keiner Entscheidung. Wir reduzieren auf wenige steuerungsrelevante Größen, verankern sie in Regelterminen und verbinden sie mit klaren Eskalationsregeln.

Engagement-Modell

Reporting-Kadenz
Wöchentlich in der Linie, monatlich im Lenkungskreis
Steuerung
Cash- und KPI-Steuerung
Typische Dauer
3–9 Monate

Verantwortung auf Zeit. Wirkung auf Dauer